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Neu erstelltes Feuerwehrhaus in Hambrücken feierlich eingeweiht / Schlüsselübergabe durch Architekt Heiko Zirpel und Segnung durch Pfarrer Christian Breunig Feuerwehrhaus entspricht neuesten Anforderungen

Hambrücken...

„Unserer Feuerwehr steht nun ein Domizil zur Verfügung, welches den neuesten Anforderungen entspricht und beste Voraussetzungen für ein schnelles Eingreifen bei Bränden oder Notlagen bietet“, so Hambrückens Feuerwehrkommandant Klaus Scheuermann in seinem Grußwort. Nach 18-monatiger Bauzeit konnte am Wochenende das neue Feuerwehrhaus, zentrumsnah am Ortskern in der Keitländerstraße 1 gelegen, im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik und des öffentlichen Lebens, Polizei, Gemeinderatsmitgliedern und  Altbürgermeister/Ehrenbürger August Böser offiziell eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben werden. Bürgermeister Thomas Ackermann mit stolz geschwellter Brust:„Ich freue mich zusammen mit allen Beteiligten, dass es uns gelungen ist, ein sehr ansprechendes und schmuckes Gebäude in überschaubarer Zeit und innerhalb des geplanten Kostenrahmens zu errichten“. Die komplette Baumaßnahme von rund 1,3 Millionen Euro auf dem 2.400 Quadratmeter großen Gelände konnte aus Eigenmitteln finanziert werden, informierte der Rathauschef. Das alte Feuerwehrhaus in der Hauptstraße habe nicht mehr dem aktuellen Standard entsprochen, die Anforderungen an eine moderne Wehr hätten sich verändert, hieß es. „Heute braucht die Feuerwehr ein beachtliches, technisches Equipment, das bedient, gepflegt und gewartet werden muss. Dazu entsprechende räumliche und logistische Möglichkeiten“, führte Ackermann aus. Er bedankte sich bei Kreisbrandmeister Thomas Hauck für dessen beratende Tätigkeit und Hilfestellung beim Planungsprozess, beim Architekturbüro Heiko Zirpel aus Bruchsal für die professionelle Begleitung und den konstruktiven Dialog sowie bei allen Fraktionen des Gemeinderates für den zukunftsweisenden Baubeschluss. Bevor Heiko Zirpel den symbolischen Schlüssel offiziell übergab, stellte er das topmoderne Gebäude und die einzelnen Räumlichkeiten im Detail vor. Christian Breunig, Pfarrer der Seelsorgeeinheit Waghäusel-Hambrücken, erbat Gottes Segen für das neu erstellte Haus und verband den Wunsch, dass alle Feuerwehrkameradinnen und Kameraden stets heil und unversehrt von ihren Einsätzen zurückkommen mögen. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel ging zunächst auf die geschichtliche Entwicklung der Hambrücker Feuerwehr ein und betonte: „Es war eine gute Entscheidung, dieses Haus zu bauen“. Der Kreischef sprach von einer sinnvollen Investition und von „gut angelegtem Geld“, lobte die engagierte einheimische Wehr und hatte als Geschenk eine Hinterglasmalerei als Wandschmuck mitgebracht. Auch Landtagsabgeordneter Olav Gutting sprach Grußworte und gratulierte, ebenso Betriebsleiter Horst Soder vom benachbarten Unternehmen Linhardt & Co., dem größten Arbeitgeber im Ort. Soder („Wir hoffen, möglichst nicht oft Besuch vom Nachbarn zu bekommen“) hatte sehr zur Freude der vollständig versammelten Hambrücker Feuerwehr einen Spendenscheck über 1 500 Euro „als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk“ mitgebracht. Die musikalische Umrahmung hatte am späten Nachmittag Gitarrenlehrer Alfredo Bonilla von der Musikschule Waghäusel-Hambrücken zusammen mit Sängerin Lena Simon übernommen. Neben Alanis Morissette's „Ironic“ hörte die Gästeschar auch Carole King's „You've Got a Friend“. Am Wahlsonntag hatte die Bevölkerung bei einem „Tag der offenen Tür“ und dem angebotenen „Feuerwehrhaus zum Anfassen“ mit Führungen durch Mitglieder der Wehr ausreichend Gelegenheit, sich vor Ort zu informieren und sich ein Bild zu verschaffen. „Sehr gelungen“, lautete der einhellige Tenor.

Text: Hans-Joachim Of